Kniescheibeninstabilität

29. September 2016

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Beim Ausrenken der Kniescheibe (Patellaluxation) kommt es zu einem Zerreißen der Bänder an der Innenseite der Kniescheibe. Das führt zu einer Instabilität der Kniescheibe mit nachfolgend versetztem Eintauchen der Kniescheibe in das Gleitlager. Daraus können Knorpelschäden entstehen und die Kniescheibe neigt zu wiederholtem Sprung aus der Führung.

Bei einer frischen Verletzung können die Bänder meist wiederhergestellt und genäht werden. Bei bestimmten Rissformen oder älteren Verletzungen empfehlen wir die Stabilisierung mit einer Sehne aus der Oberschenkelrückseite (MPFL-Plastik).

Nach der Operation ist die volle Belastung mit gestrecktem Bein frühzeitig möglich und erlaubt. Die Beugung des Kniegelenks ist in den ersten Wochen nach der OP noch eingeschränkt.

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